Die garnicht so komfortable Komfortzone

Heute ist Murmeltiertag!

In der Komödie „… und täglich grüßt das Murmeltier“ von 1993 spielt Bill Murray einen Wetteransager, der in einer Zeitschleife gefangen ist. Jeden morgen erwacht er, nur um immer und immer wieder den gleichen Tag zu erleben. Nur durch das ausbrechen aus seinen alten Mustern kann er der Zeitschleife entkommen. Dieses Beispiel bringen Christina und Walter Hommelsheim in ihrem Kurs zum Inspirations-Coach um ihren Auszubildenden das Bild der Komfortzone näher zu bringen. Aber warum ist das so wichtig?

… und täglich grüßt das Murmeltier

Warum wir uns nicht verändern können …

… auch wenn wir uns so sehr danach sehnen. Der Grund dafür ist ganz einfach: Um uns verändern zu können müssen wir aus genau dieser oben beschriebenen Komfortzone ausbrechen. Doch das ist leichter gesagt als getan. Was genau also versteht man unter der Komfortzone? Sie ist ein Ort, an dem wir uns emotional sicher fühlen, weil dort alles bekannt ist. Das bedeutet nicht zwingend, dass dies ein besonders gemütlicher oder schützender Ort ist. Ängste und Unsicherheiten können auch ein Teil der Komfortzone sein.

“Wenn du tust, was du immer getan hast, wirst du das bekommen, was du immer bekommen hast.”

Jede Änderung beginnt mit einem kleinen Schritt

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier

Der Grund dafür, dass es uns so schwer fällt, die Komfortzone zu verlassen ist, dass wir Gewohnheitstiere sind. Für uns ist es angenehm, die gleichen Abläufe zu wiederholen. Erschwert wird das ganze noch dadurch, dass die Komfortzone sozusagen eingemauert ist. Diese Mauer, die die Komfortzone einschließt, besteht aus Emotionen – und diese können unterschiedlichster Natur sein.

Um diese Mauer also zu durchbrechen müssen im Folgeschluss also genau diese Emotionen konfrontiert werden. Möchte man das tun ist der erste Schritt, sich klarzumachen, wie genau die eigene Komfortzone aussieht und was einen davon abhält, sie zu verlassen. Außerdem sollte man sich im Klaren darüber sein, was für eine Veränderung man erleben möchte. Vielleicht ist es nur etwas kleines, wie jeden morgen ein paar Minuten zu meditieren oder vor dem Schlafen gehen zu lesen, aber auch größere Aufgaben kann man so aktiv angehen. Will man zum Beispiel mehr Sport treiben oder eine neue Sprache lernen könnte man sich aktiv Fragen: was hält mich davon ab?

Was hilft, um aus der Komfortzone auszutreten

Es ist nie einfach, seine alten Muster zu verändern. Mit diesen Ratschlägen wird es dir leichter fallen, aktiv an dir zu arbeiten.

Zuerst stell dir vor, wie du an deinem Ziel arbeitest – mit Freude, Kraft und Leichtigkeit. Eine Visualisierung hilft, dir deinen Wunsch vor Augen zu führen und dir klar zu machen, dass du mit Einsatz und Herz genau das erreichen kannst, wovon du träumst.

Ein weiterer guter Rat ist, dir ein Vorbild zu suchen. So kannst du dir besser vorstellen, wie es sein wird, dein Ziel zu erreichen.

Ein letzter Tip: Stell dir dein neues Ich vor und erlaube dir, genau das zu werden.

Frau sitzt auf einer Schaukel mit schöner Aussicht
Außerhalb der Komfortzone ist die Aussicht besser

Gründe, aus der Komfortzone zu treten

Nun haben wir darüber gesprochen, wie wir aus der Komfortzone raus kommen, aber warum sollte man sich seinen Gefühlen überhaupt stellen? Trittst du aus der Komfortzone wirst du mit vielen Dingen belohnt:

  • Du wirst wachsen
  • Du wirst neues lernen
  • Du wirst dich aktiv verändern
  • Du wirst lebensbereichernde neue Erfahrungen machen
  • Du wirst merken, wie stark du bist

… und das ist nur der Anfang! Bist du bereit, aus deiner Komfortzone auszutreten?

Dein PSI Online Team

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